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Architekturentwicklung Berlin

Die großen Architekten der Welt geben sich hier ein Stelldichein. Berlin hat als einzige Metropole Europas die einmalige Chance, sein von Krieg und ideologischer Abrisswut in der DDR-Zeit zerstörtes Zentrum völlig neu zu gestalten.

Überall ragen neue Baukräne neben bereits fertig gestellten architektonischen Meisterleistungen in den Himmel der Berliner Innenstadt und kündigen eine weitere dynamische Zukunft mit neuen Milliardenprojekten an. Diese städtebaulichen Veränderungen prägen das Bild der Stadt.

Berlin bleibt eine der größten Baustellen Europas – dafür sorgt das nächste Großprojekt der Bundeshauptstadt: der Umbau des Alexanderplatzes. Sieben Hochhäuser von jeweils mehr als 150 Meter Höhe sind geplant und sollen den wichtigsten Platz der City Ost umrahmen. Das Vorhaben hat gigantische Ausmaße.

Mehr als vier Milliarden Euro soll das ganze Vorhaben kosten. „Ein Projekt dieser Größenordnung hat es in Europa allenfalls in Stadtrandlagen wie La Defense in Paris oder den Docklands in London gegeben. In einer Innenstadtlage ist ein solches Projekt bisher einmalig“, kommt Ex-Senator Strieder ins Schwärmen.

Strieder ist überzeugt, dass die Projekte ein voller Erfolg werden. „Berlin Alexanderplatz ist eine weltbekannte Adresse. Das Areal hat eine hervorragende Verkehrsanbindung; täglich passieren 500.000 Menschen diesen Platz. Deshalb wird der Alexanderplatz als ,City Ost‘ das Pendant zur City West am Kurfürstendamm.“

 

Für Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist der Hines-Neubau ein Indiz dafür, dass der Alex wieder zu dem wird, was er einmal war, nämlich ein „attraktiver Platz mit Geschäften, Büros und voller Leben“.

DaimlerCrysler, Sony und ABB haben am Potsdamer und Leipziger Platz Wohn- und Geschäftsbauten errichtet, deren bauliche Dimensionen bislang einzigartig sind. Die wohl bedeutendste Geschichtsmeile Europas – zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz – wird mit ihren Regierungs- und Prachtbauten, dem Bundeskanzleramt und seiner beeindruckenden, zukunftsweisenden Architektur das gesellschaftliche Leben in einen kosmopolitischen Treffpunkt für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft aus allen Teilen der Welt verwandeln. Bisher wurden in den vergangenen 10 Jahren insgesamt ca. 1,3 Mio. qm an Verkaufsflächen und ca. 7 Mio. qm Büroflächen neu gebaut.

Diese dynamische Entwicklung wird einen enormen Bedarf an qualitativ hochwertigem Wohnraum verursachen. Die Deutschen lieben ihre Hauptstadt. Jeder Fünfte würde gerne nach Berlin ziehen, wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Vor allem Jüngere werden von der Szene magisch angezogen. Berlin ist der Spiegel einer Welt, deren Zukunft keine Grenzen kennt. Was sagte der 90-jährige André Kostolany? „Wenn ich ein paar Jahre jünger wäre, würde ich nur in Berlin investieren.“

Berlin stemmt sich mit Luxusdomizilen gegen die Krise

Berliner Morgenpost vom 12. Juni 2009

Trotz und gerade wegen der Krise sorgt die Flucht in die Sachwerte - an erster Stelle in Wohnimmobilien - für eine stabile Nachfrage nach Neubauwohnungen in Metropolen wie Berlin. Besonders in ‚‚Premium-Immobilien“ wird investiert. Das Projektentwicklungsvolumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent gestiegen, also ein Zuwachs von etwa 500 Millionen Euro.


Spiegel vom 12.März 2008

Absturz für London, Aufstieg für Frankfurt und Berlin: Die beiden deutschen Städte haben es neben Hamburg und Münschen in die Top-Ten der aussichtsreichsten Städte Europas geschafft.